Das beste Essen gegen Stress

Kennst du das? Der Prüfungstermin rückt immer näher und beim Lernen liegt mindestens eine Tafel Schokolade neben dir. Ich kenne das nur zu gut.

Aber warum bekommen wir bei Stress Heißhunger auf Süßigkeiten?

Bei Stress braucht unser Gehirn mehr Energie –  und die bekommt es am schnellsten aus Kohlehydraten.

Im Gehirn kommen alle Informationen darüber an, wie gut unser ganzer Körper versorgt ist.

Allerdings gibt es da auch einen vorgeschalteten „Pförtner“, wenn der merkt, dass dem Gehirn Glukose fehlt, blockiert er alle Informationen aus dem restlichen Körper.

Wichtig ist nur noch: schnelle Kohlenhydrate, um das Gehirn zu versorgen.

Wir greifen also schnell zu Süßigkeiten.

Das Problem ist nur: Durch das Zurückgreifen auf Zucker und somit die Überversorgung verändert unsere Darmflora. Dann vermehren sich die Darmbakterien, die das Verlangen nach Süßem noch weiter anfeuern.

In Folge dessen, essen wir noch mehr Süßigkeiten und kommen somit in einen Teufelskreis, aus dem wir ausbrechen müssen. Doch dies dauert mehrere Wochen, da sich unsere Darmbakterien erst erholen müssen.

 

Was braucht unser Körper bei Stress wirklich?

Bei Stress braucht unser Körper vorallem gutes Essen!

Durch unsere mangelhafte, hochkalorische Ernährung und eine stressbedingte chronische Hyperaktivität des Immunsystems fehlt uns Eiweiß. Das holt sich unser Körper jetzt aus unseren Muskeln, die 60% unseres Körpereiweißes speichern. Dabei verbraucht unser Körper auch noch die Aminosäuren, die wir für unseren Stoffwechsel und für die Hormonbildung brauchen.

Ein Mangel kann bis zu Depressionen führen, auch der Schlaf kann hierunter leiden.

Deshalb sollten wir während des Lernens oder während der Arbeit Pausen machen und mindestens drei gute Mahlzeiten am Tag zu uns nehmen.

 

Was wäre eine gute Mahlzeit bei Stress?

Zu aller erst: Wir müssen unser Essen richtig kauen, so lange bis im Mund Brei entsteht, sonst überfordern wir unseren Darm, außerdem entspannt kauen.

Das Gewürz Kurkuma wirkt zusammen mit schwarzem Pfeffer und Omega-3-Fettsäuren aus hochwertigem Fisch und Öl den gefährlichen stillen Entzündungen im Körper entgegen. Außerdem ist Salbei gut, als Obstsorten eignen sich Mango und Papaya. Auch wichtig: tryptophanreiche Lebensmittel wie Walnüsse, Haselnüsse, Kürbiskerne, Cashewkerne, Buchweizenmehl, Eier und Fisch.

 

Hat Essen tatsächlich einen so großen Einfluss auf unseren Körper?

Viele Erkrankungen können durch die Ernährung positiv beeinflusst oder sogar geheilt werden, z.B. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Migräne, Depressionen, Schlafstörungen.

Man geht davon aus, dass 70 Prozent unserer Krankheiten ernährungsbedingt sind. Das ist nicht überraschend, da unsere Gesundheit vor allem aus dem Darm kommt.

 

Diese Anti-Stress-Lebensmittel solltest du unbedingt Zuhause haben:

  • Avocado
  • Haferflocken
  • Mandeln
  • Bananen
  • Spinat
  • Lachs
  • Blaubeeren

 


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