10 Dinge die uns denken lassen wir wären dick

Ja, richtig gehört… es gibt Dinge bzw. Stoffe, die unser Gehirn denken lassen wir wären dick.

Also schreibe ich euch heute diesen Blogeintrag nach dem Motte: „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“

Und auch wenn wir diese Stoffe nicht immer zu 100% vermeiden können, so können wir sie im Nachhinein wieder loswerden. Vllt kennt ihr diese Möglichkeit sogar schon unter dem Namen „Detox“. Doch auch wenn wir die Stoffe wieder loswerden können sollten wir sie bestmöglich meiden. Zu Detox erzähle ich euch aber in meinem nächsten Blogeintrag mehr.

Fruktose & Co. 

Im Gehirn gibt es verschiedene Systeme, die alle ein Ziel haben: uns zu zwingen so viele Kalorien wie möglich zu uns zu nehmen – na toll! – um das Gehirn mit so viel Energie wie möglich zu beliefern.

Das beste an der Sache ist: Je mehr wir essen desto gieriger wird unser Gehirn. Essen wirkt sozusagen wie eine Droge. – ein Teufelskreis.

Wie schützen wir uns vor vermeintlichen „Hungerattacken“?

Es sind nicht nur Kalorien die uns dick machen, auch chemische Signale, die in Nahrungsmitteln stecken, spielen eine bisher unterschätzte Rolle. Geschmacksverstärker, Weichmacher und sogar Pestizide können Einfluss auf unser Körpergewicht haben. Wenn diese Stoffe ins Gehirn gelangen lösen sie Falschsignale aus, die dazu beitragen, dass das Gehirn noch mehr Kalorien fordert. Das muss jedoch kein dauerhafter Zustand sein. Wenn wir mehr natürliche Lebensmittel konsumieren, also weniger chemische Botenstoffe essen, setzen wir unser Gehirn weniger Falschsignalen aus. Daraufhin beginnt unser Gehirn den Energiehaushalt besser zu regulieren und es tritt eine Art Selbstheilung ein. Das kann jedoch einige Monate Zeit in Anspruch nehmen.

Doch besser jetzt anfangen etwas zu ändern und das Hungergefühl deutlich und dauerhaft reduzieren,  als so weiter zu machen wie bisher.

Doch kommen wir nun endlich zu diesen 10 Stoffen, die unserem Gehirn Falschsignale senden:

Nr. 1: Bisphenol A: Diesen Stoff finden wir in Beschichtungen von Plastikbehältern, Getränke- und Konservendosen.

Alternative: Getränke aus Glasflaschen

Nr. 2: Phthalate finden sich u. a. in Weichmachern für Kunststoffverpackungen, in Folien, Tüten und Deckeln.

Tipp: alle Lebensmittel die in Folien oder Tüten verpackt sind vor dem Verzehr gut abwaschen.

Nr. 3: Glutamat: Soßen, Wurst, Chips und fast alles andere was haltbar und salzig ist enthält Glutamat.

Tipp: Soßen selber machen (hier gibt es auch tolle Rezepte), Wurst vom Metzger holen und evtl in eigene Dose gleich einpacken lassen um Folien zu meiden.

Nr. 4: Fruchtzucker (Fruktose): Fruktose finden wir u. a. in Obst aber auch als Süßungsmittel in Diätprodukten.

Tipp: Bei Obst nur die empfohlene Menge von ca. 400g am Tag zu sich nehmen. Ihr sollt natürlich nicht ganz auf Obst verzichten, da es viele wichtige Vitamine enthält.

Nr. 5: Aspartam ist u. a. in Diät-Softdrinks (z.B. Diät-Cola) und Kaugummi enthalten.

Tipp: Wenn es denn mal eine Cola sein muss, dann könnt ihr auch die normale trinken, von der bekommt ihr wenigstens keinen Hunger. 🙂

Nr. 6: Tributylzinn ist in Pestiziden und in Konservierung- oder Desinfizierungsmitteln enthalten. Der Stoff ist für Mikroben hochgradig giftig und wird deshalb in Brauereien und bei der Plastikherstellung verwendet.

Nr.7: Cyclamat: Dieser Stoff wird in Diät-Drinks, Desserts und Brotaufstrichen wie Marmeladen und Gelees verwendet.

Alternative: Brotaufstriche selber machen. Rezepte

Nr. 8: Guanylsäure –> Geschmacksverstärker: Pommes frites, Soßen und Fertiggerichte enthalten Guanylsäure. Dieser Geschmacksverstärker entfaltet seine volle Wirkung in stark salzhaltigen Lebensmitteln. Problem dabei ist: „Salz macht süchtig“. Da Fertignahrungsmittel sehr viel Salz enthalten, werden wir schnell süchtig nach Pizza, Pommes und Co.

Tipp: Wenn wenig Zeit unter der Woche ist, am Wochenende vorkochen und in Portionen einfrieren.

Nr. 9: Antibiotika: Sie sollen Bakterien an der Vermehrung hindern bzw. sie abtöten. Jedoch töten sie nicht nur die schlechten Bakterien, sondern auch die guten, die wir für unsere Verdauung brauchen.

Nr. 10: Teflon: Teflon wird sehr häufig als Beschichtung für Pfannen und Töpfe verwendet. Wer mit solchen beschichteten Küchenutensilien kocht, nimmt jeden Tag kleine Mengen Teflon auf.

Tipp: Wenn bei euch die Anschaffung einer neuen Pfanne oder eines neuen Topfes ansteht, könnt ihr euch ja einmal Alternativen wie z.B. Keramik ansehen.

 

So das waren jetzt die 10 Stoffe, die versuchen unser Gehirn umzuprogrammieren. Wie wir unseren Körper von Zeit zu Zeit von diesen Stoffen befreien, erzähle ich euch das nächste Mal.


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