Detox – Hausputz für unsere Zellen

In meinem letzten Blogeintrag habe ich euch 10 Stoffe gezeigt, die unseren Körper „krank machen“. Was also tun um uns dieser Stoffe wieder zu entledigen?

Fasten! – Unsere zellulären Reinigungstruppen laufen erst dann zur Bestform auf, wenn Sie unter Stress geraten. – sprich: wenn wir ihnen gelegentlich die Nahrung streichen.

Sobald sie keine Energie mehr aus dem Blut beziehen können, beginnen unsere Zellen, ihre eigenen unbenötigten Bestandteile zu verdauen, um daraus Stärke zu beziehen. Das machen sie aber erst, wenn unser Insulinspiegel sinkt – also nach einem kompletten Verdauungszyklus (frühestens 4 Stunden nach dem Essen) d. h. auch wenn unsere Zwischensnacks aus Obst bestehen, sind sie nicht empfehlenswert.

Die ideale Detox-Kur sollte wie folgt aussehen: 

Zweimal im Jahr sollten wir jeweils 10 Tage investieren, um nicht nur unsere Entgiftungsorgane Leber, Niere und Lymphsystem auf Touren zu bringen, sondern auch unsere körpereigenen Entsorgungstruppen.

Beim Fasten kommt es vor allem auf zwei Dinge an: das richtige Timing und die Wahl der richtigen Lebensmittel.

Los gehts! In 10 Tagen werden wir uns leichter und lebendiger fühlen!

Es ist leicht den Körper bei der Selbstentgiftung zu unterstützen. Timing, die richtigen Lebensmittel und etwas Selbstdisziplin.

Die Essenszeiten:

Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, welche wir wählen hängt von unserer Selbstdisziplin und unserem Alltag ab. Die Hauptsache ist 10 Tage durchzuhalten!

  • Die 5+5+14-Variante: Die Variante für Einsteiger; Jeweils 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten – ohne Zwischensnacks! Beispiel: Frühstück um 8 Uhr, Mittagessen um 13 Uhr und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr. Nach dem Abendessen heißt es dann durchhalten bis zum Frühstück am nächsten Morgen.
  • Die 8+16-Variante: Die Fortgeschrittenen essen nur zwei Mahlzeiten am Tag im Abstand von 8 Stunden mit anschließenden 16 Stunden fasten. Beispiel: Zum Frühstück ausschließlich Kräutertee trinken, gegen 11 Uhr und 19 Uhr etwas essen und dann wieder bis zum nächsten Tag warten.
  • Die 6+1-Variante: Wer möchte kann das Fastenprinzip nach der Detox-Kur in den Alltag einbauen. An sechs Tagen der Woche wird normal gegessen. Am 7. Tag wird dann nach dem 8+16-Prinzip gefastet.

Der Speiseplan:

Kommen wir nun zu den Lebensmitteln die die Zellenreinigung optimal unterstützen:

  • Zellenreiniger auf den Tisch bringen: Die Aminosäure Spermidin bringt die Reinigung auf Hochtouren. Unser Körper stellt sie selbst her, doch es gibt auch einige Lebensmittel die sie enthält: fermentierter Käse, Sojabohnen, Weizenkeime und Zitrusfrüchte. Wir sollten während der Kur eines dieser Lebensmittel in jede Mahlzeit einbauen.
  • Basisch wirkende Nahrungsmittel: In unserer 10-Tages-Kur sollten wir zu Lebensmitteln greifen, die entsäuernd wirken – das sind z. B. Kürbiskerne, Olivenöl, Obst wie Äpfel, Nektarinen oder Bananen, Avocado und Kräutertee. Auf folgende „saure“ Nahrungsmittel sollten wir verzichten: Milchprodukte (Ausnahme: spermidinreicher, fermentierter Käse), Wurst, Weißmehl und glutenhaltige Produkte.
  • Genügend trinken: Mindestens 2 Liter Wasser oder Kräutertee sollten wir trinken, denn die brauchen Leber, Niere und Lymphsystem um volle Leistung bringen zu können. Wer salzreich isst und/oder viel Sport treibt erhöht auf 4 Liter.

Der Lifestyle:

Damit sich unser Körper während dieser 10 Tage voll auf die Entgiftung konzentrieren kann sollten wir ihm folgende Bedingungen schaffen.

DO: 

  • Bewegung: Nur wenn Verdauung und Stoffwechsel auf Trab sind, können Leber und Niere alles geben. Noch wichtiger als sonst sind also täglich 30 Minuten leicht schweißtreibende Bewegungen an der frischen Luft.
  • Power-Entgifter-Schlaf: Nachts läuft die Zellregeneration auf Hochtouren, deshalb sollten wir während Detox-Kur mindestens 7 Stunden schlafen! (Und je länger wir schlafen, desto kürzer ist der Abstand zwischen Abendessen und Frühstück)
  • Verbündete finden: Wir halten länger durch, wenn wir Mitstreiter haben, deshalb würde ich mich freuen, wenn wir die ein oder andere Detox-Kur zusammen machen. (Aber auch wenn ich gerade keine Kur mache, kannst du mir jederzeit schreiben, wenn du das Gefühl hast du brauchst Unterstützung)
  • Meditation: Anspannung macht hungrig und mindert außerdem unsere Selbstheilungskräfte. Wir sollten uns also täglich ca. 10 Minuten Zeit nehmen und zur Ruhe kommen.

DON’T: 

  • Digitaler Overkill: Durchschnittlich checken wir 88-mal reflexartig unser Smartphone. Probieren wir es doch einmal 10 Tage lang mit 10-mal.
  • Alkohol und Zigaretten: Zweimal 10 Tage Verzicht jährlich fördern auch langfristig die Selbstreparatur von Leber und Niere.

Detox-Bremse: Zucker

Dass Süßigkeiten und Softgetränke den Erfolg einer Detox-Kur zunichte machen, leuchtet ein. Zucker treibt den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe und lässt ihn ebenso schnell wieder abfallen – eine unnötige Belastung für den Stoffwechsel. Deshalb während der zehntägigen Detox-Kur möglichst ganz auf Zucker verzichten.

Dabei ist es mit Verzicht auf Bonbons nicht getan. Auch viele Fertigsalate, Müsliriegel, Smoothies und Fruchtjoghurts enthalten Zucker. Auch bei Artikeln die als Zucker frei ausgewiesen sind sollten wir auf die Liste der Inhaltsstoffe schauen. Hinter den Bezeichnungen E420 und E421 verstecken sich Industrie-Zuckerarten.

Mit diesen Infos könnt ihr gleich morgen mit eurer Zellenreinigungskur beginnen – Viel Spaß dabei!

Über eure Erfahrungsberichte und weitere Tipps würde ich mich sehr freuen!


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